Beim Jahreskonzert 2026 präsentierten über 120 Musiker aus den drei Blasorchestern des Musikvereins Schifferstadt in der Aula des Schulzentrums musikalische Impressionen einiger Weltmetropolen unter dem Motto „IMAGES OF A CITY“ unter der Leitung von Carina Baumann-Laufer und Patrick Koch.
Unterhaltsam und informativ führten die beiden Reiseleiterinnen Olivia Bohrer und Livia Laufer durch das Programm.
Das Jugendorchester unter Leitung von Carina Baumann-Laufer spielte drei Stücke aus Leonard Bernsteins West Side Story: „Gee, Officer Krupke“, „Mambo“ und den bekannten Titel „America“. Melia Weinschütz überzeugte dabei als Solistin am Altsaxofon. Zum Abschluss präsentierte das Jugendorchester den Hit „No Roots“ von Alice Merton und Nicolas Rebscher mit einem souveränen Trompetensolo von Clara Schröder.
Das Projekt E Orchester eröffnete sein Programm dirigiert von Carina Baumann-Laufer mit Ausschnitten aus dem amerikanischen Filmmusical „La La Land“. Die schwungvolle Darbietung wurde durch solistische Einsätze verschiedener Instrumente bereichert. Weiter ging es mit dem Hit „Summer in the City“ und vielen überraschenden Klangeffekten, die bei vielen Zuhörerinnen und Zuhörern für ein Lächeln sorgten. Anschließend wurden klanglich ausgewogen und souverän vorgetragen einige Hits der Gruppe Abba unter dem Titel „Abba on Broadway“ präsentiert.
Nach der Pause setzte das Blasorchester unter Leitung von Patrick Koch das Programm mit sehr anspruchsvoller sinfonischer Bläsermusik fort. In der „Windy City Ouverture“ von Johan de Meji vermittelten die Musikerinnen und Musiker mit kraftvollen Klängen und abwechslungsreicher Percussion-Unterstützung den Geist Chicagos. Franco Cesarinis „Images of a City“ fängt sowohl die Hektik als auch die Ruhe einer Stadt ein. Zunächst ließ das Blasorchester das pulsierende Leben mit frenetischen Rhythmen spüren, um dann bei einer ruhigen Horn- und Saxofon Melodie wie in einem Park die Gedanken schweifen zu lassen, bevor zum Schluss eine Verschmelzung beider Teile den Höhepunkt des Stücks erreichte. In der Komposition „Pompeii“ inszeniert der Komponist José Alberto Pina den Ausbruch des Vesuvs und die Flucht der Einwohner der antiken Stadt. Neben dem mal gewaltigen und mal sehr zarten Orchesterklang mit vielen solistischen Einsätzen sorgte die renommierte Pianistin Asli Kilic am Flügel für besondere Akzente. Das Programm endete leicht und locker mit dem Welthit „Copacobana“, bekannt durch den amerikanischen Sänger Barry Manilow.
Die Zugabe und das große Finale bildete der Titel „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens, gespielt von allen drei Blasorchestern des Musikvereins 1974 Schifferstadt.
Beim Jahreskonzert 2026 überzeugte der Verein erneut durch starke Leistungen aller Musikerinnen und Musiker sowie zahlreicher Solistinnen und Solisten unter der Leitung von Carina Baumann-Laufer und Patrick Koch.
30. März 2026
Kommentare von Klaus Magin