Erstmals veranstaltete der Musikverein 1974 am 2. November eine Matinee E für erwachsene Schülerinnen und Schüler. Für einige Musikerinnen und Musiker war es der erste Auftritt in kleiner Besetzung oder gar ein solistisches Vorspiel. Entsprechend war doch etwas Aufregung und Nervosität im gut besetzten Musikheim zu spüren.
Das Programm eröffnete ein Querflötensextett mit einer Bourrée aus der Lautensuite von J. S. Bach, sicher und exakt vorgetragen.
Ein Tenorhorn/Euphonium-Duo, bestehend aus Michael Schweitzer und Sabine Romeis-Baumann, präsentierte zwei Stücke, die von Stefan Weis ideenreich arrangiert wurden. Mit „Hit the Road Jack“ und „The Rose“ sorgten sie für klangvolle und abwechslungsreiche Momente.
Das Blockflötenquartett Crescenda hatte seinen ersten Auftritt bei einer Matinee des Musikvereins. Mit Evergreens und Schlagern, die zu Ohrwürmern wurden, begeisterten sie das Publikum.
Ein Klarinettenduo, bestehend aus Carmen Ohnheiser und Erik Lahner, überzeugte die Zuhörerinnen und Zuhörer mit drei Stücken aus der Klezmer-Musik.
Der Posaunist Rüdiger Krahnert präsentierte in beeindruckender Manier zusammen mit seinem Lehrer Helmut Achtzehnter an der Tuba den „Imperial March“ aus Star Wars und „Makin´ Whoopee“ von Walter Donaldson.
Das große Finale bildete ein Saxophonensemble mit Sopran-, Alt-, Tenor- und Bariton-Saxofonen, gespielt von“ 11 Musikerinnen und Musikern. Klangvoll und mit bester Intonation ging die Matinee mit den Titeln „Satin Doll“ und „Georgia on my Mind“ zu Ende.
In ihren Dankesworten sprach die 1. Vorsitzende, Carina Baumann-Laufer, allen Beteiligten ihren Dank für die herausragenden musikalischen Leistungen aus und würdigte das tolle Engagement der Instrumentallehrkräfte.
19. November 2025
Kommentare von Klaus Magin