Satzung

Satzung des Musikverein 1974 Schifferstadt e.V.

§1 Name und Sitz des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen Musikverein 1974 Schifferstadt.

(2) Sitz des Vereins ist Schifferstadt.

(3) Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.

(4) Der Verein ist Mitglied des Kreismusikverbandes Ludwigshafen und damit auch Mitglied in den übergeordneten Musikverbänden.

§2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein ist eine Gemeinschaft zur Pflege und Förderung der volkstümlichen und konzertanten Blasmusik und damit auch zur Pflege von Kultur und Brauchtum unseres Landes. Der Verein hat den Zweck, die Blasmusik auf breitester Grundlage zu pflegen und insbesondere die Jugend für die Blasmusik zu begeistern. Unter dieser Zielsetzung sieht der Verein seine Aufgabe in der Ausbildung und Förderung von Musikern sowie deren Zusammenführung zum gemeinschaftlichen Musizieren im Blasorchester.

(2) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

(3) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Die Mittel des Vereins und etwaige Überschüsse werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verwendet. Die Mitglieder erhalten keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben auch bei Austritt oder Ausschluss sowie bei Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf Beitragsruckzahlungen oder Anteile aus dem Vereinsvermögen. Es darf niemand durch zweckfremde Verwaltungsausgaben oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Mitgliedschaft

(1) Die Mitglieder des Vereins setzen sich zusammen aus:

  • aktiven Mitgliedem
  • passiven Mitgliedem
  • Ehrenmitgliedern.

(2) Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die im Jugend- und/oder BIasorchester des Vereins und/oder in vereinseigenen Musikgruppen mitwirken. Mitglieder des Vereinsausschusses gelten ebenfalls als aktive Mitglieder.

§4 Ehrenmitglieder

(1) Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben haben, können zum Ehrenmitglied emannt werden. Außerdem können Personen ernannt werden, die 50 Jahre ununterbrochen Mitglied sind.

(2) Ehrenmitglieder haben alle Rechte der Mitglieder. Sie sind von der Pflicht zur Zahlung des Jahresbeitrags befreit.

§5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, dem Vorstand, dem Vereinsausschuss und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten.

(2) Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung sowie aktives Wahlrecht. Mitglieder ab vollendetem 18. Lebensjahr können zu den Ämtem des Vereins gewählt werden.

(3) Die Mitglieder können am Leben des Vereins Anteil nehmen. Es wird erwartet, dass sie seine Arbeit nach besten Kräften fördem und Schädigungen seines Rufes, seiner Bestrebungen und seines Vermögens verhindem.

(4) Die Mitglieder verpflichten sich, den Jahresbeitrag rechtzeitig zu entrichten sowie das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln.

(5) Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die erlassenen Ordnungsvorschriften zu beachten. Weiterhin ist von den aktiven Mitgliedern die Orchesterordnung des Vereins in ihrer letztgültigen Fassung einzuhalten.

§6 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

(1) Die Aufnahme ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Bei Jugendlichen ist außerdem die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der erweiterte Vorstand . Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, so ist der erweiterte Vorstand nicht verpflichtet, Gründe hierfür anzugeben. Einspruch gegen den schriftlichen Ablehnungsbescheid ist innerhalb von vier Wochen an den Vereinsausschuss zulässig, der dann endgültig entscheidet.

(2) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod, Ausschluss oder Auflösung des Vereins.

(3) Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalendervierteljahres zulässig.

(4) Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung, ausgeschlossen werden:

  1. wegen Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen oder Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins
  2. wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz Mahnung
  3. wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins
  4. wegen sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen
  5. wegen unehrenhaften Handlungen.

(5) Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet der Vereinsausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit. Vor der Entscheidung des Vereinsausschusses ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen in schriftlicher oder mündlicher Form gegenüber dem Vereinsausschuss zu äußern. Der Ausschliessungsbeschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Der Beschluss des Vereinsausschusses ist endgültig.

(6) Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

§7 Jahresbeitrag

(1) Jedes Mitglied ist beitragspflichtig. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen befreit.

(2) Der Verein erhebt einen Jahresbeitrag, der vom Vereinsausschuss In der Beitragsordnung festgesetzt und von der Mitgliederversammlung bestätigt wird.

(3) Der Beitrag ist auch dann für ein Jahr zu zahlen, wenn ein Mitglied während des Jahres austritt, ausgeschlossen wird oder erst während des Geschäftsjahres eintritt.

§8 Organe des Vereins

(1) Die Organe des Vereins sind:

  1. der Vorstand
  2. der erweiterte Vorstand
  3. der Vereinsausschuss
  4. der Ältestenrat
  5. die Mitgliederversammlung.

§9 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder der beiden Vorsitzenden ist jeweils allein zur Vertretung des Vereins berechtigt.

§10 Der erweiterte Vorstand

(1) Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus:

  1. dem 1. Vorsitzenden
  2. dem 2. Vorsitzenden
  3. dem Kassenwart
  4. dem Schriftführer
  5. dem Obmann des Blasorchesters
  6. dem 1. Beisitzer.

(2) Der erweiterte Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins, soweit dafür nach der Satzung nicht die Mitgliederversammlung oder der Vereinsausschuss zuständig ist. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.

(3) Sitzungen des erweiterten Vorstandes werden nach Bedarf durch den 1. Vorsitzenden oder einem von ihm beauftragten Mitglied des erweiterten Vorstandes festgelegt und geleitet. Eine Sitzung des erweiterten Vorstandes muss innerhalb von zwei Wochen einberufen werden, wenn ein Mitglied des erweiterten Vorstandes dies unter Angabe von Gründen fordert. Die Beschlüsse werdon mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Unter den Anwesenden muss ein Vorsitzender oder der Kassenwart sein.

(4) Der erweiterte Vorstand kann für Sonderaufgaben Arbeitsausschüsse oder Beauftragte einsetzen, die ihm verantwortlich sind.

§11 Der Vereinsausschuss

(1) Der Vereinsausschuss besteht aus:

  1. dem erweiterten Vorstand
  2. dem 2. Beisitzer
  3. dem 3. Beisitzer
  4. dem Notenwart
  5. dem Arbeitsausschuss (5 bis 7 Pers)
  6. den Elternvertretern des Jugendorchesters (4 Pers.)

(2) Gäste können in besonderen Fällen in Absprache mit dem Vorstand zu den Sitzungen des Vereinsausschusses beratend hinzugezogen werden.

(3) Der Vereinsausschuss ist zuständig für:

  1. Festsetzung von Vereinsordnungen wie z.B. Orchester-, Ehren-, Beitragsordnung
  2. Behandlung von Einspruchen und Beschwerden
  3. Verleihung der Ehrenmitgliedschaft und anderen Ehrungen
  4. Beratung der laufenden Vereinsangelegenheiten.

(4) Der Vereinsausschuss wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden je nach Bedarf, mindestens jedoch vierteljährlich, einberufen und geleitet. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Eine Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Die Einberufung kann schriftlich oder mündlich erfolgen.

(5) Der Vereinsausschuss kann für Sonderaufgaben Arbeitsausschüsse oder Beauftragte einsetzen, die ihm verantwortlich sind.

(6) Der Vereinsausschuss ist beschlussfähig, wenn mehr als ein Viertel der Mitglieder des Vereinsausschusses anwesend sind. Unter den Anwesenden muss ein Vorstandsmitglied oder der Kassenwart sein. Bei Abwesenheit des Vorstandes übernimmt der Kassenwart die Leitung der Vereinsausschusssitzung. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vereinsausschusssitzung.

§12 Der Ältestenrat

(1) Dem Ältestenrat gehören alle Ehrenmitglieder des Vereins an.

(2) Der Ältestenrat kann zu allen Sitzungen der einzelnen Organe ohne Sitz und Stimme zugezogen werden.